Schwächt der künstliche Süßstoff Sucralose die Immuntherapie?
Lesehilfen

In diesem Artikel
Cancer Discovery · 30. Juli 2025
Schwächt der künstliche Süßstoff Sucralose die Immuntherapie?
Daten von Menschen und Mäusen deuten auf eine Achse Mikrobiom → Arginin → T-Zellen hin, die Sucraloseaufnahme mit verminderter antitumoraler Immunität verbindet.
Objektive Ansprechrate
Melanom: Hoher Sucralosekonsum 27% gegenüber niedrigem Konsum 53% (p=0.037)
NSCLC: Hoch 16% gegenüber niedrig 60% (p=0.0075)
Pathologisches Ansprechen
Operables Melanom: Hoch 12% gegenüber niedrig 49% (p=0.044)
Progressionsfreies Überleben
Melanom: 8 Monate gegenüber 13 Monaten
NSCLC: 7 Monate gegenüber 18 Monaten
Ansprechrate nach Sucraloseaufnahme
Melanom
HochNiedrig
NSCLC
HochNiedrig
Balken ∝ objektive Ansprechrate in %. Hoch = bernsteinfarben, niedrig = blau.
Vorgeschlagener Mechanismus
- Sucraloseexposition verändert die Darmmikrobiota.
- ↓ Für die Mikrobiota verfügbares Arginin im Serum und in der Tumormikroumgebung.
- T-Zell-Erschöpfung → geschwächte antitumorale Immunität.
- Bei Mäusen: Arginin/Citrullin stellt T-Zell-Aktivität und PD-1-Ansprechen teilweise wieder her.
Mikrobiom → Arginin → T-Zellen
Andere Süßstoffe?
- Acesulfam-K: Einige negative Signale, uneinheitlich.
- Aspartam/Saccharin: Kein signifikanter Effekt bei niedriger Aufnahme beobachtet.
- Frühere Daten: Sucralose und Saccharin können die Mikrobiota stören; Aspartam und Stevia zeigen unterschiedliche Effekte.
War dieser Artikel hilfreich?
Ihre Rückmeldung hilft uns, unsere Inhalte zu verbessern.





Leserkommentare
Kommentar verfassen
Ihr Name und Ihr Kommentar werden erst nach Freigabe durch die Administration veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird Besuchern niemals angezeigt.
Schreiben Sie den ersten Kommentar.