CyberKnife-Radiochirurgie und Strahlentherapie

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CyberKnife ist ein System für die robotergestützte Radiochirurgie das eine Krebsbehandlung mit millimetergenauer Präzision ermöglicht. Anders als klassische radiochirurgische Methoden verbindet CyberKnife ein bildgebendes System, das während der Behandlung das Ziel lokalisiert und die Führung übernimmt, mit einem computergesteuerten Robotersystem. Dadurch können Tumoren mit hoher Präzision bestrahlt werden. Gesundes Gewebe lässt sich in hohem Maße vor den Auswirkungen der Strahlung schützen.
Die Anwendung von CyberKnife wird insbesondere mit der Behandlung intrakranieller Tumoren, also Tumoren innerhalb des Schädels, in Verbindung gebracht. Dabei kann es sich um Hirnmetastasen oder primäre gutartige und bösartige Hirntumoren handeln. Zu den extrakraniellen Erkrankungen, bei denen CyberKnife eingesetzt wird, gehören Kopf-Hals-Tumoren, Lungenkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Weichteiltumoren, Wirbelsäulentumoren, Prostatakrebs, metastasierte Krebserkrankungen und wiederkehrende Krebserkrankungen.
Vorteile des CyberKnife-Radiochirurgiesystems
- Schmerzfreie Anwendung
- Nicht invasiv, also ohne Eingriff
- Keine Narkose erforderlich
- Ambulante Behandlungsmethode
- Hohe Präzision schützt gesundes Gewebe und Organe um den Tumor herum; dadurch ist das Nebenwirkungsrisiko sehr gering
- Während der Behandlung muss der Atem nicht angehalten werden
Im Wesentlichen ist CyberKnife ein hochentwickelter Linearbeschleuniger, der auf einem Industrieroboter montiert ist. Stereotaktische Radiochirurgie (SRC) bezeichnet die Behandlung eines Ziels mithilfe von Koordinaten. Nach deren dreidimensionaler Bestimmung wird durch Strahlung in hoher Dosisder Tumor in einer einzigen Sitzung vollständig zerstört. Erfolgt diese Behandlung in mehreren Sitzungen, gewöhnlich in 3-5 Sitzungen, nennt man sie stereotaktische Strahlentherapie (SRT).
Ermöglicht eine erneute Behandlung
CyberKnife wird auch bei Patienten eingesetzt, die bereits eine Strahlentherapie erhalten haben, deren Erkrankung aber im selben Bereich wieder aufgetreten ist. Bei solchen Tumoren ist eine zweite Anwendung möglich.
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