Ernährt Zucker den Krebs?

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Viele Krebspatienten hören häufig, dass Zucker Krebs ernähre. Dies lässt sie ihren Zuckerkonsum mit Sorge betrachten. Alle Zellen, einschließlich Krebszellen, benötigen Zucker (Blutzucker) als Energiequelle. Es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass mehr Zucker Krebszellen ernährt. Ebenso führt weniger Zucker nicht zu einem langsameren Zellwachstum.
Das eigentliche Problem ist, dass zu viel Zucker zu Fettansammlung und Adipositas beiträgt, die das Krebsrisiko erhöhen. Gemeint sind die Zucker, die für gesüßte Getränke, Kekse, Kuchen und andere hochverarbeitete Lebensmittel verwendet werden. Ihr Nährwert ist sehr gering. Abgesehen von Kalorien tragen sie nur wenig zur Ernährung bei und können zu einer ungesunden Gewichtszunahme führen. Lebensmittel mit viel raffiniertem Zucker können Insulinresistenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Adipositas verursachen. Die Erkenntnisse, dass Adipositas das Krebsrisiko erhöht, sind eindeutig.
Sollte ich auf Zucker verzichten?
„Sollte ich während der Krebsbehandlung alle Zucker aus meinem Leben streichen?“ Wenn Sie das fragen, lautet die Antwort „Nein!“.
Während der Behandlung kann es Zeiten geben, in denen Sie weder auf Kalorien verzichten noch dehydrieren sollten. In solchen Situationen ist es weniger unwichtig, woher die Kalorien stammen. Trotzdem meiden Patienten und Angehörige möglicherweise süße Speisen wie Milchreis oder Milchpudding. Wenn bei Ihnen keine Zuckerkrankheit / kein Diabetes vorliegt und Sie keine Medikamente einnehmen, die den Zuckerkonsum einschränken, dann kann ein Stück Süßspeise Freude bereiten.
Mit Portionskontrolle können Sie eine Süßspeise Ihrer Wahl genießen
Wenn Ihr Appetit zurückkehrt, können Sie gesündere Entscheidungen treffen. Sprechen Sie mit Ihrem Onkologen oder Ihrer Ernährungsfachkraft und bestimmen Sie, welche Lebensmittel für Sie besser geeignet sind.
Nicht alle Zucker sind schlecht. Natürlich in Obst vorkommender Zucker ist Teil einer ausgewogenen Ernährung. Weitere gesunde Zucker sind Gemüse, Vollkornkohlenhydrate und fettarme Milchprodukte.
Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die zeigt, dass eine zuckerfreie Ernährung gesund ist. Die American Heart Association empfiehlt Frauen nicht mehr als 6 Teelöffel (24 Gramm) und Männern nicht mehr als 9 Teelöffel (36 Gramm) Zucker.
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Snackrezepte für Krebspatienten

Pfannkuchen mit Heidelbeeren und abgetropftem Frischkäse
Zutaten:
- 1/3 Glas Allzweckmehl
- 1/3 Glas Vollkornmehl
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Teelöffel Backpulver
- Ein Viertel Teelöffel Salz
- Ein halbes Glas Heidelbeeren
- 2 Eier
- Eine halbe Tasse Milch
- 1 Esslöffel Rapsöl/Olivenöl
- Ein halber Teelöffel Vanilleextrakt
- Ein halbes Glas (Tasse) abgetropfter Frischkäse
Zubereitung:
Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Heidelbeeren hinzufügen und die Mischung beiseitestellen. Das Ei verquirlen, Milch, Öl und Vanille hinzufügen. Anschließend den abgetropften Frischkäse unterrühren. Danach beide Mischungen zusammengeben und vermengen. Eine beschichtete Pfanne leicht erhitzen. Den Teig portionsweise mit jeweils 1 Teelöffel Öl backen. Innerhalb von 1-2 Minuten unter Wenden beide Seiten hellbraun werden lassen. Mit dem restlichen Teig wiederholen. Mit etwas Ahornsirup oder Honig servieren.

Himbeer-Chia-Pudding
Chia-Puddings sind in letzter Zeit sehr beliebt geworden. Chiasamen enthalten viele Ballaststoffe, Protein, Kalzium und Magnesium.
Zutaten:
- Ein halbes Glas Kokosmilch/Mandelmilch
- Ein halbes Glas frische/gefrorene Himbeeren (andere Früchte sind ebenfalls möglich)
- 2-3 Esslöffel Ahornsirup oder Honig
- 2 Esslöffel Chiasamen
Zubereitung:
Kokosmilch, Ahornsirup/Honig und Himbeeren im Mixer vermischen. Den Geschmack prüfen und nach Wunsch mehr Ahornsirup oder Honig hinzufügen. Die Chiasamen zugeben, mit einem Löffel umrühren und in eine Schale füllen. Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.
Quellen
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