Zum Inhalt
Prof. Dr. Mustafa Özdoğan · Facharzt für medizinische Onkologie

Huggins und Hodges 1941: Hormontherapie bei Prostatakrebs, Kastration und der Nobelpreis 1966 | Tag 112

Huggins und Hodges 1941: Hormontherapie bei Prostatakrebs, Kastration und der Nobelpreis 1966 | Tag 112
In diesem Artikel

Die Kette der Prostata: Huggins, Hodges und die Hormontherapie von 1941

Zeitraum: 1938-1966 — von einem Bluttest zu einem Nobelpreis
Ort: Chicago (University of Chicago); Stockholm (Nobelvorlesung 1966)

Für jede Messung genügte ein halber Milliliter Serum. An Tag 111 sahen wir in Chicago einen Chirurgen, der im Brustkorb die Speiseröhre mit dem Magen verband; heute sehen wir in derselben Stadt und an derselben Universität einen Chirurgen, der nur auf Blutproben und auf eine Frage schaut: Wenn Prostatakrebs von männlichen Hormonen abhängt, lässt sich diese Abhängigkeit messen und durchtrennen? An Tag 91 zeigte uns Beatsons Entfernung der Eierstöcke die Hormonlinie beim Brustkrebs, an Tag 105 Lacassagnes östrogenerzeugte Tumoren bei Mäusen, an Tag 110 das DES-Molekül. Heute wird diese Linie zum ersten Mal an eine mit einem Bluttest gemessene Antwort geknüpft.

— EIN BLUTTEST —

Die Spur des gestreuten Krebses im Blut

Die Prostata ist eine Drüse unterhalb der Blase, die einen Teil der Flüssigkeit bildet, die die Spermien ernährt. Ihr Wachstum hängt von männlichen Hormonen (Androgenen) ab. Krebsartig veränderte Prostatazellen streuen häufig in den Knochen; eine Knochenmetastase bedeutet Schmerzen und Brüche. Vor 1941 gab es bei gestreuter Erkrankung keine wirksame Behandlung.

Die beiden Stützen der Arbeit erscheinen in den Quellen getrennt. Die erste war eine Beobachtung: 1938 berichteten Gutman und Gutman, dass das Enzym saure Phosphatase im Blut vieler Patienten mit gestreutem Prostatakrebs erhöht war. Die zweite war ein Konzept: Die Übersicht von Brendler und Kollegen von 1949 nennt „Huggins' Konzept“, die Auffassung, Prostatakrebs sei eine Überwucherung erwachsener Prostataepithelzellen, die schrumpfen, wenn Androgene sinken. Nach der Nobelvorlesung hielt Huggins die saure Phosphatase im Serum für ein Zeichen der Aktivität der gestreuten Krebszellen. Eine Idee und eine Messung waren also vorhanden; es fehlte ein Eingriff, der den Tumor wirklich verkleinern würde.

Charles Brenton Huggins (1901-1997) wurde in Halifax geboren, schloss in Harvard ab, kam 1927 an die University of Chicago und war von 1936 bis 1962 Professor für Chirurgie (Nobel-Biografie).

— 1941: DREI ARBEITEN —

Bildet sich der Tumor zurück, wenn man Androgen entzieht?

1941 — CHICAGO

„Studies on prostatic cancer. I.“

1941 veröffentlichten Charles B. Huggins und Clarence V. Hodges in Band 1 von Cancer Research (Seiten 293-297) die Arbeit mit dem Titel „Studies on prostatic cancer. I. The effect of castration, of estrogen, and of androgen injection on serum phosphatases in metastatic carcinoma of the prostate“. Der Titel nennt drei Eingriffe und eine Messgröße: Entfernung der Hoden (Kastration, Orchiektomie), Östrogen und Androgeninjektion; die Messgröße sind die Serumphosphatasen bei Patienten mit gestreutem Prostatakrebs. Den vollen Text haben wir nicht erreicht; für Einzelheiten stützten wir uns auf Huggins' Vorlesung von 1966 und die Übersicht von 1949. Eine zweite Arbeit erschien im August 1941 in den Archives of Surgery (Band 43, Seite 209) von Huggins, Stevens und Hodges und behandelte die Kastration bei klinischen Patienten; eine dritte wurde im selben Jahr im Journal of Urology (Band 46, Seite 997) von Huggins, Scott und Hodges veröffentlicht.

Nach der Nobelvorlesung bestand die erste Serie aus der Orchiektomie von 21 Patienten mit weit fortgeschrittenen Metastasen. Die Vorlesung fasst zusammen, dass Orchiektomie oder phenolische Östrogene zur Rückbildung des menschlichen Prostatakrebses führten, während das männliche Hormon Testosteron bei unbehandelten Fällen die Wachstumsrate des Tumors steigerte. Die Übersicht von 1949 gibt dieselbe Linie wieder: Der Befund sei später von anderen bestätigt worden (Herbst 1941, Alyea und Henderson 1942) und habe der Forschung „großen Auftrieb“ gegeben.

Die Übersicht von 1949 erwähnt die dritte Arbeit von 1941 als Studie zu Fieber, Desoxycorticosteron und Östrogen. Dieselbe Übersicht schreibt auch, Huggins und Hodges hätten drei zuvor kastrierten Patienten mit Metastasen Androgen in kleineren Mengen und für kürzere Zeit gegeben. Das war ein Schritt, der den Gedanken, Androgen stimuliere den Tumor, von der Gegenseite prüfte; ausführliche Ergebnisse fanden wir in unseren Quellen nicht.

War das die erste Hormonbehandlung? Nein: Der verzeichnete Beginn der systemischen Hormonbehandlung ist Beatson, den wir an Tag 91 erzählt haben (1895-96). Huggins' Anteil ist, die Abhängigkeit an der Prostata messbar gemacht und die Antwort mit einer Serie gezeigt zu haben. Es wird erzählt, schon vor Huggins sei die Kastration bei Prostataerkrankungen versucht worden; da wir das nicht überprüfen konnten, haben wir keinen „Erster“-Anspruch erhoben.

ANDROGENENTZUG: DIE ABHÄNGIGKEIT DURCHTRENNEN —

Was änderte sich? Das Wachstum mancher Krebsarten hängt von einem Hormon ab; wird die Hormonquelle entzogen oder seine Wirkung blockiert, kann der Tumor schrumpfen. Beim Prostatakrebs ist dieses Hormon das Androgen, und 1941 waren die Wege dazu die Entfernung der Hoden oder die Gabe von Östrogen.

Warum war es wichtig? Weil zum ersten Mal ein Krebs nicht durch Entfernung einer Drüse, sondern durch das Zielen auf eine Hormonabhängigkeit behandelt wurde. Das war das Gegenstück an der Prostata zu der Linie, die an Tag 91 mit Beatson begann; der Unterschied war, dass die Antwort mit einem Bluttest verfolgt werden konnte.

— RÜCKBILDUNG, KEINE HEILUNG —

Die Grenze des Befunds

Die Übersicht von 1949 schreibt, mit Kastration oder Östrogen sei klinisch eine „bemerkenswerte Rückbildung“ beobachtet worden, die Besserung sei aber vorübergehend gewesen, und „keine tatsächliche Heilung ist je verzeichnet worden“. Obduktionsstudien hatten bei Patienten, die scheinbar kein Rezidiv hatten, ausgedehnten Befall von Prostata, Knochen und Weichgewebe gefunden. Nach derselben Quelle war die saure Phosphatase im Serum bei etwa 35 Prozent der ausgedehnten Fälle ohnehin normal; der Marker war also nicht für alle ein gutes Maß.

Huggins' Vorlesung von 1966 räumt dieselbe Grenze ein: Trotz deutlicher Rückbildungen hatten viele Patienten keinen Nutzen mehr von der Hormonbehandlung; insgesamt wurde das Überleben verlängert und es gab weniger schmerzhafte Stunden. In der ersten Serie von 21 Patienten lebten nur vier länger als 12 Jahre. Absolut ist das etwa einer von fünf dieser 21; für einen relativen Vergleich haben wir keine Vergleichsgruppe, weil es damals bei gestreuter Erkrankung keine andere Behandlung gab.

PREIS: EIN NICHT RÜCKGÄNGIG ZU MACHENDER SCHRITT UND EINE LANGE RECHNUNG —

Die Methode von 1941 war die Entfernung der Hoden: eine nicht umkehrbare Operation, die das Leben und die Sexualfunktion eines Menschen dauerhaft verändert. Der Preis der Östrogenalternative war, wie wir an Tag 110 sahen, das Herz-Kreislauf-Risiko.

Die heutige Behandlung bewirkt den Hormonentzug mit Medikamenten (Androgenentzugstherapie, ADT) statt durch Entfernung der Hoden; der Preis ist aber nicht verschwunden. Eine Leitlinie der Canadian Urological Association von 2021 zählt ihn auf: Verlust der Knochendichte nach 12 Monaten von 2,5 Prozent am Oberschenkelhals und 4,0 Prozent an der Lendenwirbelsäule; Fünf-Jahres-Frakturhäufigkeit von 19 Prozent mit ADT gegenüber 13 Prozent ohne; ein Anstieg neuer Diabetesfälle um 16-28 Prozent in Bevölkerungsstudien; ein Hazard Ratio von 1,17 für kardiovaskulär bedingten Lebensverlust in Beobachtungsdaten; Libidoverlust nach der Leitlinie bei bis zu 90 Prozent der Männer. Kognitive Veränderungen werden bei 25-50 Prozent berichtet, doch die Leitlinie hält die Evidenz für einen ursächlichen Zusammenhang für schwach.

Wichtiger noch: Das Ansprechen auf die Behandlung ist vorübergehend; nach einer Weile lernt der Tumor, trotz fehlenden Hormons zu wachsen (kastrationsresistente Erkrankung). Das ist weitgehend der heutige Name für das Rezidiv, das Huggins 1941 sah; lesen Sie dies als Deutung.

Was bleibt
  • Die Idee, dass Prostatakrebs von Androgen abhängen und die Abhängigkeit durchtrennt werden kann
  • Der Gedanke, das Ansprechen auf die Behandlung mit einem Blutmarker zu verfolgen
  • Dass der Androgenentzug noch immer der hormonelle Grundansatz ist
Was fiel oder überwunden wurde
  • Die Orchiektomie als einziger Weg
  • Hochdosiertes Östrogen (DES) als erste Wahl
  • Die Erwartung, „Hormontherapie heilt“: Schon die Übersicht von 1949 schrieb, es sei keine tatsächliche Heilung verzeichnet worden
Gutman, 1938saure Phosphatase im BlutHuggins, Hodges, 1941Kastration: RückbildungNobel, 1966mit Rous geteiltPreisvorübergehend; keine Heilung; Knochen, Gefäße, Stoffwechsel; Resistenz

Eine gemessene Abhängigkeit. Gutman und Gutmans Marker von 1938, Huggins' und Hodges' Ergebnisse von 1941 mit Kastration und Östrogen und der Nobelpreis von 1966 bilden eine Linie. Am Ende der Linie steht der Preis: ein vorübergehendes Ansprechen und die Belastungen von Knochen, Gefäßen und Stoffwechsel durch die ADT.

— TÜRKEI-PERSPEKTIVE —

Wo steht der Prostatakrebs in der Türkei?

Eine belegte, besondere Verbindung dieser Geschichte zur Türkei konnten wir nicht herstellen; die Schlussfolgerung ist allgemein. Nationale Zahlen konnten wir für diesen Text nicht erreichen. Die lokalen Daten, die wir haben, stammen aus einer Studie zu den in Amasya zwischen 2013 und 2017 gemeldeten Krebsfällen (Topaktaş, Karakuş, Yakşi; Turkish Journal of Public Health 2023): Prostatakrebs ist bei Männern nach dem Lungenkrebs die dritthäufigste Krebsart. Das beruht auf den Meldungen einer einzigen Provinz und ist für das Land nicht repräsentativ. Für einen Patienten ist es weniger historisches Wissen als praktisches Bedürfnis zu wissen, dass er eine Hormontherapie erhält und im Blick auf Knochengesundheit, Herz-Kreislauf-System und Zucker beobachtet werden muss; dieser Text ist keine Empfehlung, sondern eine historische Erinnerung.

— KETTE: DIE HORMONLINIE —

VON 1896 BIS 2021

1895-96
Beatson. Entfernung der Eierstöcke bei Brustkrebs (Tag 91).
1932
Lacassagne. Östrogenerzeugte Tumoren bei männlichen Mäusen (Tag 105).
1938
Gutman und Gutman. Erhöhte saure Phosphatase im Serum bei gestreutem Prostatakrebs.
1941
Huggins und Hodges. Kastration, Östrogen, Androgeninjektion; Cancer Research 1:293. Im August Arch Surg 43:209, im selben Jahr J Urol 46:997.
1941-42
Herbst; Alyea und Henderson. Der Befund von anderen bestätigt.
1966
Nobelpreis. Huggins gemeinsam mit Rous (Tag 97); Vorlesung am 13. Dezember, „Endocrine-Induced Regression of Cancers“.
1967
VACURG. Der Gefäßpreis von täglich 5 mg DES (Tag 110).
2021
Leitlinie der Canadian Urological Association. Nebenwirkungen und Management der ADT.
HEUTE — TAG 112
Abhängigkeit und Resistenz. Die Hormonlinie ist die Geschichte der Behandlung und ihrer Grenze.
— FAKTENCHECK —

WAS IN DIESEM TEXT GEPRÜFT WURDE UND WAS OFFEN BLEIBT

  • Angaben: Huggins und Hodges, Cancer Res 1941;1:293-297 (Titel aus dem Eintrag von History of Medicine bestätigt). Huggins, Stevens, Hodges, Arch Surg 1941;43:209 (August) und Huggins, Scott, Hodges, J Urol 1941;46:997 wurden der ersten Fußnote der Übersicht von 1949 entnommen. Die Volltexte der Arbeiten wurden nicht gelesen.
  • Hauptergebnisse: 21 Patienten, Rückbildung unter Orchiektomie oder phenolischen Östrogenen, Steigerung der Wachstumsrate durch Testosteron, Verlust des Ansprechens bei vielen Patienten trotz deutlicher Rückbildung und nur vier Patienten mit mehr als 12 Jahren Überleben stammen aus der Zusammenfassung der Nobelvorlesung (13. Dezember 1966). Der Vorlesungstext wurde über ein automatisches Zusammenfassungswerkzeug gelesen; zu welcher Gruppe die „vier Patienten“ gehören, sollte am Original-PDF noch einmal geprüft werden.
  • Saure Phosphatase und Gutman: Gutman und Gutman 1938 und die Angabe „ein halber Milliliter Serum“ stammen aus der Vorlesung. Der Titel der Arbeit sagt nur „Serumphosphatasen“; saure Phosphatase wird nicht gesondert genannt. Die Deutung, die saure Phosphatase „zeige die Aktivität gestreuter Zellen“, stammt von Huggins; heute hat weitgehend das PSA diese Rolle übernommen, was nicht in den Text aufgenommen wurde.
  • Übersicht von 1949: Brendler, Chase, Scott (1949), „Prostatic cancer: further investigation of hormonal relationships“ (historisches Artikelarchiv des Brady Urological Institute). „Bemerkenswerte Rückbildung“, „keine tatsächliche Heilung verzeichnet“, die 35 Prozent und die Bestätigungen durch Herbst 1941 sowie Alyea und Henderson 1942 stammen von hier; die Zeitschriftenangabe der Übersicht ließ sich der Seite nicht entnehmen.
  • Huggins: Geburts- und Sterbedaten, Chicagoer Stellen (ab 1927) und Professorenjahre (1936-1962) aus der Nobel-Biografie. Die Nobel-Begründung („für seine Entdeckungen zur Hormonbehandlung des Prostatakrebses“) steht im Eintrag von History of Medicine; die Teilung mit Rous beruht auf dem Text von Tag 97.
  • Nebenwirkungen der ADT: Kokorovic et al., Can Urol Assoc J 2021;15(6):E307-22. Die Zahlen stammen aus der Zusammenfassung der Leitlinie; die Zahlen zu Knochen, Diabetes und Herz-Kreislauf beruhen auf Beobachtungs- und Metaanalysedaten, aus ihnen lässt sich kein individuelles Risiko ableiten.
  • Türkei: Topaktaş B, Karakuş B, Yakşi N. Turk J Public Health 2023;21(1):113-126. Amasya, 2013-2017; Prostatakrebs bei Männern an dritter Stelle (nach Lunge, vor Magen). Nationale Rangfolge und Rate stehen nicht auf der Seite; sie wurden nicht aufgenommen.
  • Außerhalb des Umfangs belassen: Es wird erzählt, die Kastration sei vor Huggins bei Prostatawachstum versucht worden; da es sich nicht überprüfen ließ, wurde es nicht aufgenommen. Huggins' spätere Arbeiten zu Brusttumoren der Ratte und die Ablösung der Orchiektomie durch LHRH-Wirkstoffe (Nobelpreis 1977) wurden ebenfalls ausgespart.
MORGEN — TAG 113

Karnofskys Skala: Dem Alltag eines Patienten eine Zahl geben

An Tag 112 sahen wir die Wirkung einer Behandlung mit einem Bluttest gemessen. Morgen wenden wir uns einer anderen Messfrage eines Arztes zu: Wie können wir in eine Zahl fassen, wie gut ein Patient heute lebt, ob er allein essen kann, ob sie zur Arbeit gehen kann? Vor dem Schreiben werden wir das Jahr der Veröffentlichung der Skala und ihre erste Anwendung überprüfen, denn das Datum in der Plandatei muss nicht das Veröffentlichungsdatum sein.

Anmerkung des Autors: In diesem Text haben wir Huggins' Leistung nicht geschmälert, aber auch eine Tatsache nicht verborgen: Was 1941 gefunden wurde, war keine Heilung, sondern der Beweis, dass sich eine Abhängigkeit durchtrennen lässt, und dieselbe Arbeit zeigte die unvermeidliche Grenze dieser Behandlung. Beides in der Geschichtsschreibung zusammenzuhalten, erhellt auch, was ein Patient heute von der Behandlung erwarten sollte. Da wir die Volltexte der Arbeiten nicht lesen konnten, haben wir die ausführlichen Ergebnisse über die Vorlesung und die Übersicht wiedergegeben; das ist eine Lücke.

Quellen und weiterführende Literatur

  1. Huggins C, Hodges CV. Studies on prostatic cancer. I. The effect of castration, of estrogen, and of androgen injection on serum phosphatases in metastatic carcinoma of the prostate. Cancer Res 1941;1:293-297.
  2. Huggins C, Stevens RE, Hodges CV. Studies on prostatic cancer. II. The effects of castration on advanced carcinoma of the prostate gland. Arch Surg 1941;43:209. (Angabe: Fußnote bei Brendler et al. 1949.)
  3. Huggins CB. Endocrine-induced regression of cancers. Nobelvorlesung, 13. Dezember 1966 (nobelprize.org).
  4. Brendler H, Chase WE, Scott WW. Prostatic cancer: further investigation of hormonal relationships, 1949 (historisches Artikelarchiv des Brady Urological Institute, hopkinsmedicine.org).
  5. Kokorovic A, So AI, Serag H et al. Canadian Urological Association guideline on androgen deprivation therapy: adverse events and management strategies. Can Urol Assoc J 2021;15(6):E307-22.
  6. Topaktaş B, Karakuş B, Yakşi N. Clinical and epidemiological characteristics of cancer cases reported between 2013-2017 in Amasya. Turk J Public Health 2023;21(1):113-126.
  7. Mukherjee S. Der König aller Krankheiten / The Emperor of All Maladies: A Biography of Cancer. New York: Scribner, 2010. (Allgemeiner Rahmen.)

Dieser Text ist Tag 112 der Serie „365 Tage Krebsgeschichte“. Die 1941 von Charles B. Huggins und Clarence V. Hodges berichtete Rückbildung bei gestreutem Prostatakrebs unter Kastration und Östrogen gehört zu den Wendepunkten der Geschichte der Hormonbehandlung von Krebs; für diese Studien teilte Huggins 1966 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin mit Rous. Der Text ist aus historisch-populärer Sicht verfasst; er enthält keine Diagnose- oder Behandlungsempfehlung, wenden Sie sich für Ihre eigene Gesundheit an Ihren Arzt. Die Angaben beruhen auf Primärartikeln und verlässlichen Sekundärquellen; Details, die nur auf Sekundärquellen beruhen, sind in den Faktencheck-Notizen gekennzeichnet.

DROZDOGAN KI

Diesen Artikel gemeinsam erkunden

Fragen Sie zum Artikel und lesen Sie die Antworten zusammen mit veröffentlichten Quellen unserer Website.

DROZDOGAN KI

Drozdogan-Assistent

Huggins und Hodges 1941: Hormontherapie bei Prostatakrebs, Kastration und der Nobelpreis 1966 | Tag 112

Fragen Sie zum Artikel und lesen Sie die Antworten zusammen mit veröffentlichten Quellen unserer Website.

Gesprächs- und Datenschutzinformationen

Der Drozdogan-Assistent beantwortet dieses Gespräch. Autorisierte Websiteadministratoren können es zur Qualitätsprüfung einsehen. Teilen Sie keine persönlichen Informationen.

Antworten werden mit der OpenAI-Infrastruktur erstellt. Fragen und Antworten werden dort verarbeitet; Gesprächsaufzeichnungen werden auf unserer Website gespeichert. Teilen Sie keine Identitäts-, Kontakt- oder persönlichen Gesundheitsdaten.

0 / 1000

Nur zur Information; keine persönliche Diagnose oder Behandlungsempfehlung.

Ähnliche Artikel

Entdecken Sie weitere Artikel zu diesem Thema.

Bleiben Sie informiert

Erhalten Sie neue Artikel und wissenschaftliche Neuigkeiten per E-Mail.

Google Analytics läuft auf öffentlichen Seiten unabhängig von diesem Fenster und kann Analyse-Cookies verwenden. Ihre Auswahl hier steuert nur externe Dienste.