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Prof. Dr. Mustafa Özdoğan · Facharzt für medizinische Onkologie
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Umbruch in der Krebsrehabilitation – Innovative Behandlungen mit virtueller Realität (VR)

Umbruch in der Krebsrehabilitation – Innovative Behandlungen mit virtueller Realität (VR)
In diesem Artikel

Durch Krebs und seine Behandlung verursachte Beschwerden wie Schmerzen, Angst, Übelkeit oder Neuropathie erschweren es Patienten, alltägliche Aktivitäten und geplante Übungen auszuführen. Diese Nebenwirkungen mindern die Lebensqualität und können zu Bewegungsmangel und Muskelverlust führen.

Krebsrehabilitation (onkologische Rehabilitation) ist ein Prozess zur Verbesserung des körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens von Menschen in Krebsbehandlung. Sie ist während und nach der Therapie wichtig, um die Lebensqualität zu steigern, Nebenwirkungen zu minimieren und den Alltag zu erleichtern.

Technologische Fortschritte helfen heute dabei, behandlungsbedingte Nebenwirkungen in der Krebsrehabilitation möglichst gering zu halten. Eine dieser Entwicklungen ist die virtuelle Realität (VR = virtual reality).

VR hat in den vergangenen Jahren als innovativer Ansatz in der Medizin Aufmerksamkeit erregt. Ihr Einsatz in der Krebsrehabilitation bietet großes Potenzial, die körperliche, psychische und soziale Erholung zu unterstützen.

VR-Anwendungen können Patienten mithilfe virtueller Umgebungen in folgenden Bereichen unterstützen:

  • Schmerzkontrolle,
  • körperliche Übungen,
  • Stressbewältigung,
  • Schlafprobleme und
  • Patientenschulung.

Diese Technologie gilt als neues und wirksames Instrument, um die Lebensqualität von Menschen in Krebsbehandlung zu verbessern und Schwierigkeiten während der Therapie zu bewältigen. Virtuelle Umgebungen können beispielsweise Grenzen herkömmlicher Rehabilitationsmethoden überwinden und ein motivierenderes Rehabilitationserlebnis ermöglichen. Interaktive und individuell angepasste Erfahrungen können zudem die Therapietreue verbessern und Patienten zur aktiven Beteiligung an ihrer Genesung anregen. VR dürfte daher in der Krebsrehabilitation künftig noch wichtiger werden und besitzt das Potenzial, die Gesundheitsversorgung grundlegend zu verändern.

FDA-Zulassung eines VR-Programms zur Behandlung chronischer Schmerzen

Das VR-Programm EaseVRx erhält FDA-Zulassung zur Behandlung chronischer Schmerzen

Großes Interesse bei der Behandlung chronischer Schmerzen weckte die FDA-Zulassung des VR-Programms EaseVRx im November 2021. Sie belegte die Wirksamkeit der VR-Technologie. EaseVRx nutzt bei chronischen Kreuzschmerzen kognitive Verhaltenstherapie und andere verhaltensorientierte Verfahren zur Schmerzlinderung. Klinische Studien zeigten erfolgreiche Ergebnisse bei der Schmerzbewältigung. Die Zulassung verdeutlichte das Potenzial VR-basierter Behandlungen und trug dazu bei, dass sie als neuer und wirksamer Ansatz gegen chronische Schmerzen angenommen wurden.

EaseVRx ist zugleich ein Beispiel für Gamification (Spielifizierung). Interaktive und unterhaltsame Inhalte sollen die Aufmerksamkeit der Nutzer ablenken und die Therapietreue fördern. So können Schmerzbewältigung und Rehabilitation erträglicher und motivierender werden.

Wie VR-Brillen grundsätzlich funktionieren

VR ist eine innovative Technologie auf der Grundlage computergestützter Simulationen. Sie ermöglicht es, Aktivitäten in einer virtuellen, künstlichen Umgebung zu erleben und auszuführen. Sinnesreize wie Geräusche, Bilder und Berührungsreize werden in eine dreidimensionale virtuelle Welt eingebunden. Dadurch entsteht der Eindruck körperlicher Anwesenheit, und die Nutzer können mit ihrer Umgebung interagieren.

Im Gesundheitswesen wird VR als nicht invasives Verfahren eingesetzt, um krebsbehandlungsbedingte Symptome und Beschwerden zu bewältigen. Zu den Systemen gehören am Kopf getragene Geräte mit stereoskopischer Darstellung (HMDs) und weitere somatosensorische Geräte wie Kopfhörer, 3D-Brillen, Sensoren zur Körpererfassung sowie Eingabegeräte wie Handschuhe und Joysticks. Dies hilft, die Lücke zwischen realer und virtueller Welt zu schließen und eine interaktive Rückmeldung zwischen Nutzer und virtueller Umgebung zu ermöglichen.

VR hat sich in jüngster Zeit als vielversprechendes technisches Hilfsmittel zur Unterstützung von Menschen in Krebsbehandlung und zur Linderung ihres Leidens erwiesen. Sie dient als ablenkende Intervention gegen Schmerzen, Fatigue, Angst, Depression und kognitive Beeinträchtigungen. Möglich sind beruhigende Szenen, virtuelle Interaktion und Rückmeldungen, aufgabenbezogene Aktivitäten oder sogar eine Kombination mit Musiktherapie. VR-geleitete Sitzungen können auch der Entspannung oder Meditation dienen. In der körperlichen Rehabilitation ist VR wichtig, um die Funktionsfähigkeit zu verbessern und Aktivitäten des täglichen Lebens zu fördern.

Verschiedene Einsatzmöglichkeiten der VR-Technologie zur Unterstützung von Menschen in Krebsbehandlung

Funktionsstörungen durch Krebsbehandlung und die Bedeutung bewegungsorientierter Rehabilitation

Studien zu unterschiedlich ausgeprägten Funktionsstörungen infolge einer Krebsbehandlung zeigten bei Kindern einen Anteil von nahezu 20% und bei Erwachsenen von über 50%. Häufige Störungen sind:

  • chemotherapiebedingte Neuropathie,
  • sexuelle Funktionsstörungen,
  • krebsbedingte Fatigue,
  • krebsbedingte Schlafstörungen,
  • kognitive Beeinträchtigungen,
  • postoperative Syndrome bei Brustkrebs sowie
  • Störungen der Herz-Lungen-Funktion.

Diese Funktionsstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich und erhöhen die wirtschaftliche Belastung des Gesundheitssystems. Bewegungsorientierte Rehabilitation mit aerobem Training, Kraft-, Beweglichkeits- und neuromuskulärem Training wird als Behandlungsansatz breit diskutiert.

Es wurde gezeigt, dass bewegungsorientierte Rehabilitation krebsbedingte Funktionsstörungen deutlich verbessern kann. Studien berichten beispielsweise über eine Verbesserung der Sexualfunktion durch Beckenbodentraining sowie eine deutliche Besserung chemotherapiebedingter Neuropathie nach einem 8-wöchigen Rehabilitationsprogramm mit Ausdauer-, Kraft- und Gleichgewichtstraining.

VR-basierte bewegungsorientierte Rehabilitation (VR-ER)

VR-basierte bewegungsorientierte Rehabilitation (VR-ER) verbindet virtuelle Realität mit körperlicher Rehabilitation und ist ein vielversprechender Ansatz. Mithilfe von VR und Körpererfassung entsteht eine dreidimensionale Umgebung mit sicheren und realistischen Szenen. Studien legen nahe, dass VR-ER Funktionsstörungen infolge verschiedener Erkrankungen wirksam verbessern kann. Bei Gleichgewichts- und Koordinationsproblemen ermöglicht ein multisensorisches VR-Übungsprogramm zusätzlich zur Physiotherapie ein Gang- und Gleichgewichtstraining in virtuellen Szenarien. Gerade wenn herkömmliche Rehabilitationsmethoden nicht ausreichen, erscheinen solche Übungen vielversprechend.

VR-Studien in der Onkologie

Unterstützung durch VR bei Krebs: Übelkeit und Erbrechen, Bewegung, Stress, Schmerzen, Schlaflosigkeit und Schulung

Es gibt verschiedene Studien und Fachartikel zum Einsatz von VR-Brillen in der Rehabilitation von Krebspatienten. Die Technologie kann das Rehabilitationserlebnis auf unterschiedliche Weise verbessern:

  1. Körperliche Rehabilitation: VR-basierte Programme sollen Rehabilitationsübungen interessanter und wirksamer gestalten. Sitzungen können beispielsweise virtuelles Rafting, Geländeläufe und andere interaktive Spiele umfassen (Gamification). Die Übungen werden meist von Physiotherapeuten überwacht, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten. Sie können Muskelkraft, Gleichgewicht und allgemeine körperliche Ausdauer steigern. Untersuchungen bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) haben gezeigt, dass eine solche Rehabilitation auch bei Lungenkrebs ähnliche Vorteile bieten könnte.

  2. Psychische Vorteile: VR kann helfen, Ängste während einer Krebsbehandlung zu verringern und das allgemeine psychische Wohlbefinden zu verbessern. Erfahrungen, die von Schmerzen und Stress ablenken, unterstützen Patienten dabei, die psychische Belastung ihrer Erkrankung zu bewältigen. Cancer Research UK führte eine Studie durch, in der untersucht wurde, ob VR-Erfahrungen Stress und Angst bei Menschen in Krebsbehandlung verringern können. Die Ergebnisse zeigten günstige Auswirkungen auf Stress, Angst, Fatigue und die allgemeine Lebensqualität.

  3. Patientenschulung und Beteiligung: VR ermöglicht auch eine anschauliche Aufklärung über Erkrankung und Behandlung. Patienten können beispielsweise ihre Lunge betrachten und nachvollziehen, wie eine Bestrahlung auf den Tumor wirkt. Dieser pädagogische Aspekt kann das Wissen über die Behandlung und die aktive Beteiligung daran fördern und dadurch Therapietreue und Ergebnisse verbessern. Ein Blogbeitrag der ACCC (Association of Community Cancer Centers) untersuchte den Einsatz von VR als innovatives Instrument der Patientenschulung. VR hilft Patienten, ihre Diagnose besser zu verstehen und gemeinsam mit ihren Behandelnden Entscheidungen zu treffen. Practical Radiation Oncology veröffentlichte eine Studie, die eine kostengünstige smartphonebasierte VR-Plattform zur Patientenschulung entwickeln und ihre Wirksamkeit bewerten sollte. Dazu wurden mit einer 360-Grad-Kamera VR-Videos für die Brust-, Becken- und Kopf-Hals-Region aufgenommen. Sie zeigen übliche Strahlentherapietermine aus der Ich-Perspektive eines Patienten. Die Videos verringerten die Ängste während der Behandlung und verbesserten die Vertrautheit mit dem Ablauf.

  4. Schmerzbewältigung: VR spielt auch in der Schmerzbewältigung eine wichtige Rolle. Insbesondere während schmerzhafter Behandlungen wie Chemo- und Strahlentherapie kann sie die Schmerzwahrnehmung und damit behandlungsbedingte Beschwerden verringern. Sie wird außerdem eingesetzt, um akute Schmerzen bei schmerzhaften medizinischen Eingriffen und Beschwerden unheilbar Kranker in der Palliativversorgung zu lindern. Eine in J Clin Med veröffentlichte Studie untersuchte, wie VR koloskopiebedingte Angst und Schmerzen beeinflusst. In einer systematischen Übersicht klinischer Studien erwies sich VR als ebenso wirksam wie eine herkömmliche Sedierung. Bei Patienten ohne Sedierung zeigte sich eine statistisch signifikante Verringerung. Zudem reduzierte die Patientenschulung mit VR die Angst vor der Darmspiegelung und verbesserte die Qualität der Darmvorbereitung. 

  5. Allgemeine Lebensqualität: Die vielfältigen Aktivitäten und beruhigenden Umgebungen der VR verbessern die allgemeine Lebensqualität. Patienten können in virtuellen Welten Stress abbauen und sich unterhalten. So können sie während der Behandlung Zuversicht und Motivation bewahren.

VR-Brillen bieten in der Krebsrehabilitation somit vielfältige Vorteile. Ihre körperlichen, psychischen und pädagogischen Beiträge lassen die Technologie zu einem wichtigen Bestandteil der Krebsbehandlung werden. Darüber hinaus kann sie bei bestrahlungsbedürftigen Krebsarten wie Prostata- und Brustkrebs helfen, die richtige Lagerung und die Behandlungsziele für die Strahlentherapie festzulegen.

VR bei krebsbedingten Schlafproblemen

Schlafprobleme sind eine weitere häufige Belastung bei Krebs. Chemotherapie, Strahlentherapie und andere Krebsbehandlungen können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Fatigue und hormonelle Ungleichgewichte auslösen und dadurch den Schlafrhythmus stören. Auch Stress, Angst, Schmerzen und Unwohlsein tragen zu Schlafproblemen bei.

Einige Untersuchungen befassen sich mit VR zur Bewältigung von Schlafproblemen bei Krebs. In einer Pilotstudie an Frauen mit metastasiertem Brustkrebs wurde beobachtet, dass VR-Therapien durch die Verringerung von Angst- und Depressionssymptomen die Schlafqualität verbesserten. Die Teilnehmerinnen nutzten die VR-Anwendungen regelmäßig zu Hause. Die Ergebnisse zeigten eine wirksame Unterstützung bei der Symptomkontrolle.

Eine weitere Untersuchung berichtet, dass bei Krebspatienten in der letzten Lebensphase VR zur Bewältigung körperlicher und emotionaler Symptome wie Schmerzen und Stress eingesetzt werden kann und dadurch einen erholsameren Schlaf ermöglichen könnte.

Solche Studien zeigen, dass VR ein potenziell nützliches Hilfsmittel bei krebsbedingten Schlafproblemen sein könnte. Um mehr über den geeigneten Einsatz zu erfahren und einen individuell passenden Behandlungsplan zu erstellen, wird jedoch die Beratung durch Gesundheitsfachkräfte empfohlen.

VR bei Brustkrebspatientinnen

Unter den Krebsarten ist der Einsatz von VR bei Brustkrebs am häufigsten untersucht worden. Aufgrund der Häufigkeit dieser Erkrankung und der langen Behandlungsdauer haben Patientinnen einen besonders hohen Bedarf an körperlicher und psychischer Unterstützung.

Rehabilitationsmaßnahmen bei Brustkrebs zielen vor allem darauf ab, die Beweglichkeit der oberen Extremität zu verbessern. Dazu dienen unter anderem herkömmliche Physiotherapie, Bewegungstherapie und Massagetechniken. Unterschiedlich gestaltete aufgabenorientierte Programme lassen sich dagegen an Alltagsaktivitäten anpassen und haben bessere Ergebnisse gezeigt als traditionelle Übungen mit sich wiederholenden Bewegungen. Technologische Fortschritte haben wesentlich dazu beigetragen, die Rehabilitation zu verändern und nicht invasive Verfahren zur Bewältigung krebsbedingter Symptome bereitzustellen. VR ist ein solches Instrument und wirkt als Technik zur Verringerung psychischer und körperlicher Folgen einer Brustkrebsbehandlung. Bei der Verbesserung der Funktion der oberen Extremität und der Alltagsaktivitäten ist sie ebenso wirksam wie herkömmliche Physiotherapie.

VR-basierte Interventionen eröffnen neue Perspektiven in der Rehabilitation bei Brustkrebs. Sie haben sich als hervorragender nicht invasiver Ansatz erwiesen, um Belastungen nach der Behandlung zu bewältigen: Schmerzen, Fatigue, Angst, Depression, kognitive Beeinträchtigungen und Einschränkungen der Gelenkbeweglichkeit, die den Alltag erschweren. Es gibt zahlreiche VR-basierte Rehabilitationsmittel und Geräte, darunter Computer, Fernsehgeräte und Mobiltelefone. Einige Einschränkungen behindern jedoch weiterhin die breite Verfügbarkeit und Nutzung: Cybersickness, unbequeme Headsets, Unbehagen und mangelnde Bereitschaft der Nutzer sowie hohe Gerätekosten.

Was beim VR-Einsatz zu beachten ist – mögliche Nebenwirkungen

VR ist in der Krebsrehabilitation ein innovativer und wirksamer Ansatz zur Unterstützung der körperlichen, emotionalen und psychischen Erholung. Bei der Anwendung müssen jedoch einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden.

  • Mögliche Nebenwirkungen: Zu den möglichen Nebenwirkungen der virtuellen Realität gehört die Cybersickness (VR-Krankheit), die in der Fachliteratur mit dem Virtual Reality Symptom Questionnaire erfasst wurde. Dabei können Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen auftreten.
  • Patientensicherheit: Es muss sichergestellt werden, dass VR-Anwendungen für Patienten sicher sind. Dies ist besonders bei Erfahrungen wichtig, die Schwindel, Übelkeit oder Gleichgewichtsprobleme auslösen können. Zudem ist auf Sauberkeit und Hygiene der Geräte, also Brillen oder Headsets, zu achten.
  • Individuell angepasste Anwendungen: Der Rehabilitationsbedarf ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Deshalb sollten VR-Programme an die jeweiligen Bedürfnisse und den Gesundheitszustand angepasst werden. Regelmäßige Rückmeldungen helfen, Wirksamkeit und Eignung fortlaufend zu bewerten.
  • Fachliche Begleitung: VR-Therapien müssen von entsprechend qualifizierten Gesundheitsfachkräften angeleitet werden. Physiotherapeuten, Psychologen und Fachärzte für Onkologie sorgen dafür, dass Patienten die Anwendungen richtig und wirksam nutzen. Während der gesamten Rehabilitation sollte ihr Zustand engmaschig beobachtet und bei Bedarf eingegriffen werden.

Werden diese Aspekte beachtet, kann VR in der Krebsrehabilitation möglichst wirksam und sicher eingesetzt werden.

Quellen

1. Qurat-Ul-Ain Mohib, Lubna Vohra, & Sana Zeeshan. (2024). Virtual reality-based interventions, a neoteric approach for management and rehabilitation in patients with breast cancer. Journal of the Pakistan Medical Association, 74(4), S–132. https://doi.org/10.47391/JPMA.AKU-9S-20

2. FDA Authorizes Marketing of Virtual Reality System for Chronic Pain Reduction. FDA: https://www.fda.gov/news-events/press-announcements/fda-authorizes-marketing-virtual-reality-system-chronic-pain-reduction (16.11.2021)

3. Gökhan VATANSEVER, Tarık KEÇELİ, Önder KIRCA, Ali Cem BAŞARIR, Mustafa ÖZDOĞAN. Gamification as a Solution for Cancer-Induced Cognitive Impairment. J Oncol Sci. 2021 Doi: 10.37047/jos.2020-78809

4. National Center for Biotechnology Information (NCBI). https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10928524/

5. BMC Cancer. https://doi.org/10.1186/s12885-021-09081-z

6. BMJ Open. https://bmjopen.bmj.com/content/13/2/e068532

7. Dove Medical Press. https://www.dovepress.com/virtual-reality-rehabilitation-in-patients-with-chronic-obstructive-pu-peer-reviewed-fulltext-article-COPD

8. Dove Medical Press. https://www.dovepress.com/virtual-reality-rehabilitation-in-patients-with-chronic-obstructive-pu-peer-reviewed-fulltext-article-COPD
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