Pembrolizumab erhält FDA-Zulassung als Erstbehandlung bei Ösophagus- und gastroösophagealem Übergangskrebs

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Für Patienten mit metastasiertem oder wegen lokalen Fortschreitens nicht operierbarem oder für eine definitive Strahlentherapie nicht geeignetem Ösophaguskarzinom oder Karzinom des gastroösophagealen Übergangs hat in Kombination mit einer platin- und fluoropyrimidinbasierten Chemotherapie die Immuntherapie pembrolizumab (Keytruda) am 22. März 2021 die Zulassung durch die FDA (US-amerikanische Arzneimittelbehörde) erhalten.
FDA-Zulassung auf Grundlage der KEYNOTE-590-Studie
Die Wirksamkeit wurde in KEYNOTE-590 (NCT03189719) untersucht, einer multizentrischen, randomisierten, placebokontrollierten Studie mit 749 Patienten mit metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom oder Karzinom des gastroösophagealen Übergangs, die nicht für eine chirurgische Resektion oder definitive Radiochemotherapie infrage kamen. Der PD-L1-Status wurde bei allen Patienten anhand von Tumorproben zentral mit dem PD-L1 IHC 22C3 PharmDx-Kit bestimmt. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 auf pembrolizumab in Kombination mit Cisplatin und fluorouracil oder auf Placebo zusammen mit Cisplatin und fluorourasil randomisiert, bis eine nicht akzeptable Toxizität oder eine Krankheitsprogression (Fortschreiten) auftrat.

Die wichtigsten Wirksamkeitsendpunkte waren das von den Prüfärzten nach RECIST 1.1 beurteilte Gesamtüberleben (OS) und progressionsfreie Überleben (PFS). Die Kriterien waren so modifiziert, dass maximal 10 Zielläsionen pro Organ und maximal 5 Zielläsionen verfolgt wurden. Die Studie zeigte bei den auf pembrolizumab mit Chemotherapie randomisierten Patienten eine statistisch signifikante Verbesserung von OS und PFS. Das mediane OS betrug im pembrolizumab-Arm 12,4 Monate (95% CI: 10,5, 14,0) und im Chemotherapiearm 9,8 Monate (95% CI: 8,8, 10,8) (HR 0,73; 95% CI: 0,62, 0,86; p <0,0001). Das mediane PFS betrug jeweils 6,3 (95% CI: 6,2, 6,9) und 5,8 Monate (95% CI: 5,0, 6,0) (HR 0,65; 95% CI: 0,55, 0,76; p <0,0001).
Die häufigsten in KEYNOTE-590 bei ≥20% der mit der pembrolizumab-Kombination behandelten Patienten berichteten Nebenwirkungen waren Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, Erbrechen, Stomatitis, Müdigkeit/Asthenie, verminderter Appetit und Gewichtsverlust.
Die empfohlene pembrolizumab-Dosis bei Ösophaguskarzinom beträgt 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen.




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