Welche Rolle spielt Aloe vera (Sarısabır) in der Krebsbehandlung?

In diesem Artikel
Dieser Beitrag behandelt die in Alternativmedizin und Kosmetik häufig verwendete, auf Türkisch Sarısabır genannte Pflanze Aloe vera und ihre Rolle in der Krebsbehandlung.
Was ist Aloe vera?
Aloe vera ist eine kakteenähnliche Pflanze aus der Lilienfamilie mit langer volksmedizinischer Geschichte. Die klare, dickflüssige Substanz in ihren Blättern wird seit dem alten Ägypten gegen Hautproblemeverwendet. Orale und injizierte Formen rückten im letzten Jahrhundert stärker in den Vordergrund. Studien fanden zwar keine Überlegenheit gegenüber Standardbehandlungen, aber eine Wirksamkeit äußerlicher Aloe vera bei Verbrennungen und Abschürfungen sowie oral eingenommener Aloe vera bei Verstopfung. In jüngster Zeit werden vor allem ihre angeblich krebshemmenden Eigenschaften hervorgehoben.
Einige Laborstudien zeigten eine Hemmung der Krebszellvermehrung und die Auslösung des Zelltods. Die Befunde der wenigen klinischen Studienbestätigen diese Wirkungen von Aloe veranicht. Die vorhandenen Belege sprechen entgegen den Behauptungen auch gegen eine Wirksamkeit bei Hautproblemen durch Strahlentherapie hinsichtlich Vorbeugung und Behandlung. Außerdem berichtet die Literatur zahlreiche Nebenwirkungen einschließlich Todesfällen.
Welche Geschichte hat Aloe vera?
Aloe vera, auch Aloe barbadensis oder Aloe capensis genannt, ist eine langlebige, dickblättrige, kakteenähnliche Pflanze der Gattung Aloe aus der Lilienfamilie. Ihr Ursprung liegt in Südafrika; im 17. Jahrhundert wurden Aloearten auch in China und Südeuropa bekannt. Seit mehr als 2000 Jahren wird sie volksmedizinisch genutzt und spielt auch in der traditionellen Medizin heutiger Kulturen wie China, Japan und Indien eine wichtige Rolle. In den USA wurde sie erstmals in den 1930er-Jahren durch Studien zur möglichen Behandlung röntgen- beziehungsweise strahlentherapiebedingter Verbrennungen populär.
Die traditionelle Verwendung reicht bis ins alte Ägypten zurück, besonders zur Behandlung von Hautproblemen. Äußerliche Produkte werden aus der klaren, dickflüssigen Substanz gewonnen, die beim Aufschneiden der Blätter austritt, und kommen häufig in Kosmetik und Alternativmedizin vor. Behauptet wird eine Wirkung bei Wunden, Verbrennungen, Erfrierungen, trockener Haut, Schuppenflechte, Ekzemen, genitalem Herpes, aphthöser Stomatitis mit Mundgeschwüren und seborrhoischer Dermatitis. Studien lieferten jedoch keine ausreichenden Belege für diese Wirkungen. Einige zeigten ermutigende Ergebnisse besonders bei Verbrennungen und Abschürfungen, aber auch dort keine Überlegenheit gegenüber Standardbehandlungen.
Orale Aloeprodukte umfassen Blattkapseln, getrockneten Latex und Aloe-vera-Saft. Wegen ihrer abführenden, stuhlerweichenden Wirkung werden sie besonders gegen Verstopfung verwendet. Allerdings erklärt die FDA (US-amerikanische Arzneimittelbehörde), dass Aloe als Abführmittel nicht sicher ist . Sie verlangte 2002 sogar die Entfernung abführender Aloeprodukte aus allen Verkaufsstellen in den USA. Außerdem steht Aloe vera neuerdings wegen behaupteter Krebswirkungen im Mittelpunkt. Insbesondere äußerliche Formen sollen strahlentherapiebedingten Hautproblemen vorbeugen und sie behandeln. Klinische Studien unterstützen diese Behauptungen jedoch nicht.
Welche Ergebnisse liefern Laborstudien zur Krebswirkung von Aloe vera?
Laborstudien zeigten bei Aloe vera Eigenschaften zur Regulation des Immunsystemssowie zur Hemmung von Entzündungen (Inflammation), außerdem antioxidative und krebshemmende Eigenschaften. Aloe vera enthält zahlreiche aktive Bestandteile. Die immunregulierenden Wirkungen werden Acemannan zugeschrieben, die krebshemmenden Anthracen- und Anthrachinonkomponenten.
In einer 2014 veröffentlichten Studie hemmte Aloe-Emodin, ein Anthrachinonbestandteil von Aloe vera, bei Gebärmutterhalskrebs- Zelllinien die Vermehrung und erhöhte die Strahlenempfindlichkeit. Eine Laborstudie an Leberkrebszelllinien zeigte ebenfalls Vermehrungshemmung und ausgelösten Zelltod. Bei Brustkrebszelllinien wurde die Vermehrung gehemmt, bei Dickdarmkrebszelllinien der Zelltod ausgelöst. Weitere Studien zeigten Wachstumshemmung durch Aloe-Emodin in Lungenkrebs-, Leukämie- und neuroektodermalen Krebszelllinien, einer Gruppe von Nervensystemtumoren. Eine Untersuchung zeigte, dass Aloin, ein weiterer Anthrachinonbestandteil, bei Dickdarmkrebszelllinien die zur Versorgung dienende Gefäßneubildung (Angiogenese) hemmte.
Welche Ergebnisse liefern klinische Studien zu Aloe vera bei Krebs?
Die wenigen klinischen Studien zum krebshemmenden Potenzial zeigten zwar einige positive Ergebnisse, reichen aber nicht für eine Umsetzung in die klinische Praxis. Die am stärksten hervorgehobene und behauptete Krebswirkung von Aloe vera ist die Vorbeugung und Behandlung strahlentherapiebedingter Hautprobleme. Klinische Studien lieferten uneinheitliche Ergebnisse und bestätigten diese Wirkung nicht. Eine Studie nach Operation unter adjuvanter Strahlentherapie bei 225 Brustkrebspatientinnen fand keinen signifikanten Nutzen gegen strahlenbedingte Hautprobleme. Auch eine Zusammenfassung zweier klinischer Studien zeigte keine solche Wirkung. Eine Übersicht über sieben klinische Studien ergab Ähnliches. Bei 57 Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren verzögerte Aloe vera zwar den Beginn strahlenbedingter Hautprobleme und verringerte deren Schwere, verhinderte sie aber nicht und reduzierte ihre Häufigkeit nicht.
Eine Untersuchung prüfte Aloe vera in Kombination mit Chemotherapie bei metastasierten Tumoren, also Ausbreitung in entfernte Gewebe. Von 240 Patienten erhielt ein Teil nur Chemotherapie, der andere zusätzlich dreimal täglich oral 10 ml Aloe vera. Tumorrückgang und Dreijahresüberleben waren in der Aloegruppe signifikant höher. In einer kleinen epidemiologischen Studie trat Lungenkrebs bei regelmäßiger oraler Aloeeinnahme zwar seltener auf, doch das Ergebnis reicht nicht für eine Einstufung als vielversprechend.
Eine systematische Übersicht von 2011 untersuchte Aloe vera zur Vorbeugung chemotherapiebedingter Mundwunden. Trotz einiger positiver Ergebnisse erklärten die Forscher, die Wirkung könne auf bestimmte Medikamente oder Krebsarten begrenzt sein. Sie betonten den Bedarf an gut geplanten Studien mit geeigneten Untergruppenanalysen. Eine Vorstudie an 20 Patienten mit oraler submuköser Fibrose, einer Verdickung der Mundschleimhaut, zeigte Symptomlinderung durch Aloegel. Eine weitere Studie an 58 Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren fand dagegen bei oraler Aloe vera keinen Beitrag zur Symptomlinderung oder Lebensqualität.
Welche möglichen Nebenwirkungen und Risiken hat Aloe vera?
Obwohl Vertreter der Alternativmedizin Nebenwirkungsfreiheit behaupten, wurden für das pflanzliche Produkt Aloe vera zahlreiche Nebenwirkungen gemeldet. In vier berichteten Fällen führte injizierte Aloe vera sogar zum Tod.
Ein Literaturfall beschreibt eine 56-jährige Frau mit oralem Lichen planus, einer entzündlichen Hauterkrankung. Sie lehnte Kortikosteroide ab, wandte sich Alternativmethoden zu und nahm Aloesaft ein. Nach 11 Monaten hatte sich der Lichen planus nicht gebessert; zusätzlich entstand eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Bei gleichzeitiger Anwendung mit Chemotherapie wurde in einem anderen Fall ein starker Kaliumabfall im Blut (Hypokaliämie) beobachtet. Eine Veröffentlichung von 2010 berichtete drei Fälle toxischer Hepatitis, also Leberschädigung, durch Aloe vera. Weitere solche Fälle sind in der Literatur beschrieben. Auch verzögerte Wundheilung nach Operationen und Henoch-Schönlein-Purpura, eine Gefäßwandentzündung mit Hautausschlag, wurden berichtet.
Nach oraler Anwendung wurden Bauchkrämpfe, Durchfall und damit verbundene Störungen gemeldet. Einige Vorstudien weisen auf eine blutzuckersenkende Wirkung hin. Menschen mit Diabetes, die Aloe vera nutzen oder erwägen, wurden deshalb vor möglicher Hypoglykämie gewarnt. Auch das US-amerikanische National Center for Complementary and Integrative Health erklärt, dass ausreichende wissenschaftliche Belege für Aloe vera bei irgendeinem Gesundheitsproblem fehlen.
Eine Mausstudie des US-amerikanischen National Toxicology Program untersuchte das krebserregende Potenzial oral verabreichter Aloe vera. Sie zeigte, dass langfristige Aloe-vera-Exposition karzinogen also krebserregend sein könnte. Eine Mausstudie zeigte, dass orale Aloe vera Dickdarmkrebs fördern könnte. Eine andere fand, dass äußerlich angewendete Aloe vera die hautkrebsfördernde Wirkung von UV-Strahlen verstärken könnte.
Die Literatur enthält auch Belege für Arzneimittelwechselwirkungen. Eine Laborstudie zeigte, dass Aloesaft bestimmte Enzyme des Arzneimittelstoffwechsels blockieren und dadurch die Konzentrationen entsprechend verstoffwechselter Medikamente verändern könnte. Bei einer Frau, die während einer Operation etwa fünf Liter Blut verlor, wurde eine Wechselwirkung zwischen Aloe vera und dem inhalativen Narkosemittel Sevofluran verantwortlich gemacht.
Was sollte man also tun?
Aloe vera könnte aufgrund ihrer aktiven Bestandteile gewisse Vorteile haben, zeigte aber bei keinem Gesundheitsproblem eine Überlegenheit gegenüber Standardbehandlungen. Ihr werden viele Wirkungen zugeschrieben; neuerdings stehen besonders Krebswirkungen im Mittelpunkt. Am häufigsten wird behauptet, äußerliche Aloe vera verhindere und behandle strahlentherapiebedingte Hautprobleme. Klinische Studien sprechen jedoch für fehlende Wirksamkeit hierbei. Orale und injizierte Formen zeigten zwar in einigen Laborstudien Effekte, diese wurden klinisch jedoch nicht bestätigt. Stattdessen wurden zahlreiche Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen berichtet. Bis ein klarer Nutzen und ein Sicherheitsprofil von Aloe vera und ihren Wirkstoffen nachgewiesen sind, ist es daher derzeit sinnvoll, diese Produkte zu meiden.
Quellen
2) Reynolds T, Dweck AC. Aloe vera gel leaf: a review update. J Ethnopharmacol. 1999; 68:3-37.
3) Foster M, Hunter D, Samman S. Evaluation of the nutritional and metabolic effects of Aloe vera. In: Benzie IFF, Wachtel-Galor S, eds. Herbal Medicine: Biomolecular and Clinical Aspects. 2nd ed. Boca Raton: CRC; 2011.
4) Collins EE, Collins C. Roentgen dermatitis treated with fresh whole leaf of aloe vera. Am J Roentgenol. 1935; 33:396–7.
5) Wright CS. Aloe vera in the treatment of roentgen ulcers and telangiectasis. J Am Med Assoc. 1935; 106:1363–4.
6) Ernst E, Pittler MH, Wider B, Boddy K. The Desktop Guide to Complementary and Alternative Medicine. 2nd edition. Edinburgh: Elsevier Mosby. 2006.
7) Boudreau MD, Beland FA. An Evaluation of the Biological and Toxicological Properties of Aloe Barbadensis (Miller), Aloe Vera. J Environ Sci Health C Environ Carcinog Ecotoxicol Rev. 2006; 24:103–54.
8) Hossain MS, Mamun-Or-Rashid ANM, Towfique NM, Sen MK. A review on ethnopharmacological potential of Aloe vera L. J Intercult Ethnopharmacol. 2013; 2:113-120.
9) Serrano M, Valverde JM, Guillen F, Castillo S, Martinez-Romero D, Valero D. Use of Aloe vera gel coating preserves the functional properties of table grapes. J Agric Food Chem. 2006; 54:3882-3886.
10) National Center for Complementary and Alternative Medicine. "Aloe Vera – Side Effects and Cautions". https://nccih.nih.gov/health/aloevera#cautions Retrieved 2011-10-07.
11) Feily A, Namazi MR. Aloe vera in dermatology: a brief review. G Ital Dermatol Venereol. 2009 ;144:85-91.
12) Food and Drug Administration. Status of Certain Additional Over-the-Counter Drug Category II and III Active Ingredients. https://www.fda.gov/ohrms/dockets/98fr/050902a.htm. Accessed November 26, 2014.
13) Heggie S, Bryant GP, Tripcony L, Keller J, Rose P, Glendenning M, Heath J. A phase III study on the efficacy of topical aloe vera gel on irradiated breast tissue. Cancer Nurs. 2002; 25:442-451.
14) Williams MS, Burk M, Loprinzi CL, Hill M, Schomberg PJ, Nearhood K, O'Fallon JR, Laurie JA, Shanahan TG, Moore RL, Urias RE, Kuske RR, Engel RE, Eggleston WD. Phase III double-blind evaluation of an aloe vera gel as a prophylactic agent for radiation-induced skin toxicity. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 1996; 36:345-9.
15) Richardson J, Smith JE, McIntyre M, Thomas R, Pilkington K. Aloe vera for preventing radiation-induced skin reactions: a systematic literature review. Clin Oncol. 2005; 17:478-484.
16) George J. To assess the effectiveness of aloe vera gel in preventing skin reactions associated with radiotherapy. Indian Journal of Palliative Care. 2011; 17:91-103.
17) Yagi A, Kabash A, Okamura N, Haraguchi H, Moustafa SM, Khalifa TI. Antioxidant, free radical scavenging and anti-inflammatory effects of aloesin derivatives in Aloe vera. Planta Med. 2002; 68:957-960.
18) Pugh N, Ross SA, ElSohly MA, Pasco DS. Characterization of Aloeride, a new high-molecular-weight polysaccharide from Aloe vera with potent immunostimulatory activity. J Agric Food Chem. 2001; 49:1030-1040.
19) Lee KH, Kim JH, Lim DS, Kim CH. Anti-leukaemic and anti-mutagenic effects of di(2-ethylhexyl)phthalate isolated from Aloe vera Linne. J Pharm Pharmacol. 2000; 52:593-598.
20) Lissoni P, Rovelli F, Brivio F, Zago R, Colciago M, Messina G, Mora A, Porro G. A randomized study of chemotherapy versus biochemotherapy with chemotherapy plus Aloe arborescens in patients with metastatic cancer. In Vivo. 2009; 23:171-175.
21) Shelton RW. Aloe vera. Its chemical and Aloe-induced Henoch-Schonlein purpura therapeutic properties. Int J Dermatol. 1991; 30:679–83.
22) Luo J, Yuan Y, Chang P, Li D, Liu Z, Qu Y. Combination of aloe-emodin with radiation enhances radiation effects and improves differentiation in human cervical cancer cells. Mol Med Rep. 2014; 10:731-736.
23) Kuo PL, Lin TC, Lin CC. The antiproliferative activity of aloe-emodin is through p53-dependent and p21-dependent apoptotic pathway in human hepatoma cell lines. Life Sci. 2002; 71:1879-92.
24) Huang PH, Huang CY, Chen MC, Lee YT, Yue CH, Wang HY, Lin H. Emodin and Aloe-Emodin Suppress Breast Cancer Cell Proliferation through ER α Inhibition. Evid Based Complement Alternat Med 2013; 2013:376123.
25) Suboj P, Babykutty S, Srinivas P, Gopala S. Aloe Emodin Induces G2/M cell cycle arrest and apoptosis via activation of caspase-6 in human colon cancer cells. Pharmacology. 2012; 89:91–8.
26) Lee HZ, Hsu SL, Liu MC, Wu CH. Effects and mechanisms of aloe-emodin on cell death in human lung squamous cell carcinoma. Eur J Pharmacol. 2001; 431:287–95.
27) Chen HC, Hsieh WT, Chang WC, Chung JG. Aloe-emodin induced In vitro G2/M arrest of cell cycle in human promyelocytic leukemia HL-60 cells. Food Chem Toxicol. 2004; 42:1251–7.
28) Pecere T, Gazzola MV, Mucignat C, Parolin C, Vecchia FD, Cavaggioni A, Basso G, Diaspro A, Salvato B, Carli M, Palù G. Aloe-emodin is a new type of anticancer agent with selective activity against neuroectodermal tumors. Cancer Res. 2000; 60:2800–4.
29) Pan Q, Pan H, Lou H, Xu Y, Tian L. Inhibition of the angiogenesis and growth of aloin in human colorectal cancer in vitro and in vivo. Cancer Cell Int. 2013; 13:69.
30) Ulbricht C, Armstrong J, Basch E, Basch S, Bent S, Dacey C, Dalton S, Foppa I, Giese N, Hammerness P, Kirkwood C, Sollars D, Tanguay-Colucci S, Weissner W. An evidence-based systematic review of Aloe vera by the Natural Standard Research Collaboration. J Herb Pharmacother. 2007; 7:279-323.
31) Sakai R. Epidemiologic survey on lung cancer with respect to cigarette smoking and plant diet. Jpn J Cancer Res 1989; 80:513-520.
32) Worthington HV, Clarkson JE, Bryan G, Furness S, Glenny AM, Littlewood A, McCabe MG, Meyer S, Khalid T. Interventions for preventing oral mucositis for patients with cancer receiving treatment. Cochrane Database Syst Rev Apr. 2011; 13:CD000978.
33) Sudarshan R, Annigeri RG, Sree VG. Aloe vera in the treatment for oral submucous fibrosis - a preliminary study. J Oral Pathol Med 2012; 41:755-761.
34) Su CK, Mehta V, Ravikumar L, Shah R, Pinto H, Halpern J, Koong A, Goffinet D, Le QT. Phase II double-blind randomized study comparing oral Aloe vera versus placebo to prevent radiation-related mucositis in patients with head-and-neck neoplasms. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2004; 60:171-177.
35) Palmer ME, Haller C, McKinney PE, Klein-Schwartz W, Tschirgi A, Smolinske SC, Woolf A, Sprague BM, Ko R, Everson G, Nelson LS, Dodd-Butera T, Bartlett WD, Landzberg BR. Adverse events associated with dietary supplements: an observational study. Lancet. 2003; 361:101–106.
36) Anonymous. MD Loses License After Injecting Aloe Kills 3. Vol 20. Peabody, MA: National Council Against Health Fraud; 1997:4.
37) Anonymous. License revoked for aloe vera use. Nat Med Law. 1998;1:1–2.
38) Pigatto PD, Guzzi G. Aloe linked to thyroid dysfunction. Arch Med Res. 2005; 36:608.
39) Baretta Z, Ghiotto C, Marino D, Jirillo A. Aloe-induced hypokalemia in a patient with breast cancer during chemotherapy. Ann Oncol. 2009; 20:1445-1446.
40) Yang HN, Kim DJ, Kim YM, Kim BH, Sohn KM, Choi MJ, Choi YH. Aloe-induced toxic hepatitis. J Korean Med Sci. 2010; 25:492-495.
41) Rabe C, Musch A, Schirmacher P, Kruis W, Hoffmann R. Acute hepatitis induced by an Aloe vera preparation: a case report. World J Gastroenterol. 2005; 11:303-4.
42) Lee J, Lee MS, Nam KW. Acute toxic hepatitis caused by an aloe vera preparation in a young patient: a case report with a literature review. Korean J Gastroenterol. 2014; 64:54-8.
43) Schmidt JM, Greenspoon JS. Aloe vera dermal wound gel is associated with a delay in wound healing. Obstet Gynaecol. 1991 ;78:115–7.
44) Kim EJ, Kim HJ, Kim SG, Lee YS, Oh JE, Seo JW, Koo JR, Noh JW. Aloe-induced Henoch-Schonlein purpura. Nephrology.(Carlton.) 2007; 12:109.
45) Boudreau MD, Beland FA, Nichols JA, Pogribna M. Toxicology and carcinogenesis studies of a nondecolorized [corrected] whole leaf extract of Aloe barbadensis Miller (Aloe vera) in F344/N rats and B6C3F1 mice (drinking water study). Natl Toxicol Program Tech Rep Ser. 2013; 577:1-266.
46) Yokohira M, Matsuda Y, Suzuki S, Hosokawa K, Yamakawa K, Hashimoto N, Saoo K, Nabae K, Doi Y, Kuno T, Imaida K. Equivocal colonic carcinogenicity of Aloe arborescens Miller var. natalensis berger at high-dose level in a Wistar Hannover rat 2-y study. J Food Sci. 2009; 74:24-30.
47) National Toxicology Program. Photocarcinogenesis Study of Aloe vera [CAS NO. 481-72-1(Aloe-emodin)] in SKH-1 Mice (Simulated Solar Light and Topical Application Study). Natl Toxicol Program Tech Rep Ser. 2010; 553:1-206.
48) Djuv A, Nilsen OG. Aloe vera juice: IC50 and dual mechanistic inhibition of CYP3A4 and CYP2D6.Phytother Res. 2012; 26:445-451.
49) Lee A, Chui PT, Aun CS, Gin T, Lau AS. Possible interaction between sevoflurane and Aloe vera. Ann Pharmacother. 2004; 38:1651-4.
War dieser Artikel hilfreich?
Ihre Rückmeldung hilft uns, unsere Inhalte zu verbessern.





Leserkommentare
Kommentar verfassen
Ihr Name und Ihr Kommentar werden erst nach Freigabe durch die Administration veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird Besuchern niemals angezeigt.
Schreiben Sie den ersten Kommentar.